Ostern steht vor der Tür und auch das bekannte Osterfrühstück mit der Familie. Und was gibt es dabei leckereres als selbstgebackene Rosinenbrötchen? Wir haben diese einmal in unterschiedlichen Formen von Osterhasen ausprobiert 🙂 

Die Osterhasen-Rosinenbrötchen sind wirklich einfach gemacht, sodass ihr diese auch noch am Ostermorgen machen könnt. Warm schmecken sie sowieso am besten! Mein Rezept ist nicht so süß, weshalb ihr dort auch gerne was deftigeres als Marmelade drauf schmieren könnt, z.B. einfach ne Scheibe Käse (Yummy).

Hier das Rezept Osterhasen-Rosinenbrötchen:

Zutaten:

10g frische Hefe
200ml Milch
100g Butter
300g Mehl
2 Eieweiß
100g Zucker
100g Rosinen (Sultaninen)
  1. Legt die Rosinen, bzw. Sultaninen vorab für ein paar Stunden in Wasser oder Orangensaft ein. So saugen sie sich voll und sind leckerer und weicher.
  2. Die Butter erwärmen bis sie flüssig ist und mit der Milch gemeinsam verrühren.
  3. Anschließend könnt ihr das Mehl Löffel für Löffel zu der Butter-Milch-Mischung hinzugeben. Nehm aber erst einmal nur die Hälfte.
  4. Um etwas mehr Fluffigkeit bei dem Teig hinzubekommen, habe ich die beiden Eier getrennt und das Eiweiß mit dem Zucker zusammen in einer weiteren Schüssel schaumig geschlagen. Sie hatte dann eine relativ feste Konsistenz.
  5. Den Eischaum habe ich dann unter die Brötchenmischung untergehoben und den Rest des Mehls hinzugegeben. Im letzten Schritt die Hefe und Rosinen nicht vergessen.
  6. Nun die gesamte Mischung an einem Ort stehen lassen und warten bis es aufgeht. Ich habe die Mischung etwas vergessen und hatte sie 1,5 Stunden stehen und sie ist wunderbar aufgegangen (hatte mittlerweile die doppelten Ausmaße angenommen). Dafür ist sie im Ofen nicht mehr so aufgegangen, also 1 Stunde sollte auch locker reichen, um die Osterhasen besser aufgehen zu lassen.
  7. Nun könnt ihr aus dem Teig Brötchen formen wie ihr mögt, am besten auf einer bemehlten Fläche.

Es ist euch komplett überlassen, ob ihr daraus normale Rosinenbrötchen oder Osterhasen-Rosinenbrötchen machen wollt. Für Brötchen am besten einfach eine handflächengroße Kugel formen. Osterhasen könnt ihr auf verschiedene weisen formen, manche sind mir geglückt, andere nicht (dafür wird Big Fuchs euch eine andere Form im folgenden Artikel vorstellen, sie hat dafür nämlich den Dreh raus bekommen).

Osterhase mit Körbchen:

Formt zwei unterschiedlich große Brötchenkugeln für den Körper und den Kopf. Eine dritte kleine Kugel ist für das Puschelschwänchen. Die Ohren könnt ihr aus zwei gleichgroßen Teigwürsten hinlegen. TIPP: Legt das vordere Ohr so, dass dort ein Knick drin ist. Dies wirkt etwas realer. Das Körbchen könnt ihr aus zwei bis drei Teigsträngen formen indem ihr diese einfach flechtet (Hier eine Anleitung von Lieber Backen zum Osterzopf flechten als Hilfe bzw. andere Möglichkeit). Dieses dann an den Körper legen und fertig 😀 

 

Liegender Osterhase:

Ja, bei mir ist er durch die Hefe etwas komisch aufgegangen. Ist deshalb immer etwas Zufall, aber auf Pintrest findet ihr das Original. Formt dafür zwei Teigstränge in einer Art dreieckigen Form. Und legt den einen als Köprer mit den beiden Vorderpfoten hin (ihr könnt z.B. auch die Zecken einritzen) und den anderen dann als Kopf mit den beiden Ohren oben drauf. Vor dem Backen solltet ihr auch schon die Rosinen für die Augen hinlegen (ich war damit zu spät 😥 ). Außerdem könnt ihr dann noch eine kleine Kugel als Puschelschwanz hinzufügen.

Bestreicht den Teig gerne noch mit dem übrigen Eigelb, wenn ihr wollt. So wird alles etwas goldener.

 

Der Teig sollte insgesamt etwa 20 – 30 Minuten bei ca. 180°C (Ober- und Unterhitze) in den Backofen. Sobald die Brötchen goldgelb sind könnt ihr sie rausholen und essen. Warm schmecken sie am Besten 🙂

Wir freuen uns schon auf das schöne Osterfrühstück mit der Familie. Was darf für euch denn bei einem gemütlichen Frühstück nicht fehlen?

Eat, Bake, Love

Euer Sissi Fuchs

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