Das Osterwochenende, Samstag: eigentlich hatte man nichts geplant und dann kommt doch ganz spontan ein Brunch oder ein Treffen mit Freunden oder der Familie zu Stande und los geht es mit der kleinen Hektik, denn für Sonntag wollte man ja ganz groß auffahren! Kein Grund sich den Samstag nehmen zu lassen, denn diese süßen Hefebrötchen sind für einen schnell gemacht und wunderbar an Eure Bedürfnisse und Vorlieben anpassbar. Zudem lassen sie sich gut vorbereiten und halten, luftdicht verschlossen auch ca. 3 Tage. Frisch aus dem Ofen sind sie natürlich am Besten. 🙂

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Süße Hefehasen
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Das braucht ihr für die Hefebrötchen: 

500 g Mehl
250 ml Milch (+ etwas mehr zum bepinseln)
100 g  Zucker
1 EL Vanillezucker
80 g Butter
1 x Trockenhefe für 500 g Mehl 
1 Prise Salz
etwas Milch zum bepinseln (alternativ: 1x Eigelb)

Und so geht die Zubereitung: 

  1. Das Mehl in eine Schüssel sieben und mit Salz und Zucker vermischen. Wer Trockenhefe nimmt und sich seiner sicher ist, kann die Hefe und den Vanillezucker hier schon zufügen, für alle anderen (wie mich, die immer etwas Bammel vor Hefe haben) geht es erst im nächsten Schritt mit der Hefe und dem Vanillezucker los.
  2. Milch und Butter erwärmen, so dass die Butter bis zu 50% geschmolzen ist (das geht gut mit 30 Sekunden 600 Watt in der Mikrowelle). Die Mischung sollte maximal lauwarm sein. Rührt den Vanillezucker ein und gebt die Hefe hinein. Frische Hefe bröselt ihr am Besten, trockene einfach reinschütten und kurz unterrühren. Lasst eure Hefemischung ca. 5 Minuten stehen bis es oben ein wenig schäumt.  Auf keinen Fall wieder erwärmen! Wenn es so gar nicht nach Hefe riecht und nach 10 Minuten nicht schäumt war die Mischung zu heiß. Also lieber wirklich nur lauwarm. 
  3. Gebt die Milch-Buttermischung (mit V-Zucker und Hefe) zum Mehl und knetet so lange, bis ihr einen Teig habt, der alles Mehl aufgenommen hat, sich vom Rand der Schüssel löst und nicht mehr klebt. Das kann auch mit einer Maschine etwas dauern. 😉
  4. Lasst den Teig mit einem feuchten Tuch abgedeckt an einem warmen Ort (Backofen ca. 50°C) für 40-60 Minuten gehen. 
  5. Holt den Teig raus und knetet ihn nochmal kurz durch. Nun ist der Moment gekommen nicht nur den Backofen auf 200°C vorzuheizen, sondern auch, um eventuell noch Schokolade oder eingeweichte Rosinen, Nüsse etc. in den Teig zu geben. 
  6. Formt die Brötchen nach Wunsch und lasst sie abgedeckt noch mal ca. 15 Minuten ruhen. Sie sollten hier auch noch mal aufgehen. Wie die Hasen gehen die ich gemacht habe, zeige ich euch weiter unten. 
  7. Bitte bedenkt, dass die Brötchen noch weiter aufgehen und lasst ihnen beim Backen genug Abstand zueinander auf dem Blech. 🙂 
  8. Mit Milch (oder Eigelb) bepinseln (ich bevorzuge definitiv Milch!).
  9. Je nach Größe die Brötchen ca. 15 – 20 Minuten backen.

Fertig!

Varianten: 

Wer es lieber weniger Süß mag geht mit dem Zucker auf bis zu 50 g runter. -> Die Hefe muss irgendwas verarbeiten, ganz ohne Zucker geht es also leider nicht. Wer später noch Hagelzucker aufstreut oder mit Schokolade arbeitet der kann den Zucker auf  80g setzen. 

So gehen die Hasen: 

Hier habe ich gleich 2 Varianten für Euch, plus noch eine Pinterest inspirierte kleine Variante. 

Hasen: Grundanleitung:

  1. Aus dem Teig wird eine lange Rolle geformt, meine waren für die großen Hasen mit Ei ca. 30 bis 35cm lang.
  2. Nehmt die Enden nach oben und formt auf eurer Unterlage ein „U“. Hier könnt ihr nun überlegen ob ihr einen Platzhalter für ein Ei einfügt, oder lieber Platz für ein Teigbällchen als Puschelschwänzchen lassen möchtet,
  3. und schlagt die beiden Enden so übereinander, als wolltet ihr eine „8“ machen. (Es ist super wichtig, dass ich den Teig legt, ein in der Luft zusammenzwirbeln funktioniert nicht.)
  4. Nehmt die Enden nochmals und legt sie wieder übereinander, so dass die Enden wieder in die ursprüngliche Richtung zeigen.
  5. Die Enden etwas spitz zu Ohren formen und vor dem backen noch mal gehen lassen. Die Ohren können fast nicht zu lang sein, denn die Brötchen gehen ja noch mal auf und relativieren damit die ganze Proportion.

Für die Hasen mit Osterei habe ich eine Papprolle in 4 Teile geschnitten und diese mit Alufolie umwickelt. Hier empfiehlt sich die Technik einen langen und breiten Streifen zu nehmen und das Rollenteil längs einzurollen, statt hier mit kleinen Stücken zu arbeiten, aber auch das wäre Ok. Stellt sicher, dass alle Pappe mit Alufolie ummantelt ist. Nehmt dies als Platzhalter und legt den Hasen unbedingt um das Aluröllchen. Wenn ihr es ggf. später erst einfügt, kann es sein, dass der Teig euch den Platzhalter nach oben drückt oder ihr den Teig quetscht etc.. Mein Test mit ausgefüllten Röllchen und Röllchen mit offener Mitte haben keinen Unterschied gezeigt.

Die Hasen ohne Ei, bekommen statt dem Platzhalter eine kleine Kugel Teig als Puschelschwänzchen verpasst. Diese dürft ihr gerne einsetzen, sie muss nicht mit dem Teig ummantelt werden und es sollte auch vor dem weiteren Gehen etwas Abstand zwischen Teigkugel und Hasenkörper sein.

Die Hasenversammlung, Minibrötchen: Diese Idee habe ich auf Pinterest gesehen und wollte es auch unbedingt ausprobieren. Hier werden die Ohren mit einer sauberen Schere in den Teig geschnitten. Sehr niedlich, aber etwas Übung brauche ich noch. 🙂  

Ich wünsche Euch ein ganz tolles Osterfest und gutes Wetter für die Ostereisuche!

Eat. Bake. Easter-Love

Eure Big Fuchs

 

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