Wenn ich mal eine große Portion Kartoffeln kaufe, nehme ich mir immer viel damit vor. Am Ende wird es dann doch nur schnell ein Gratin, Kartoffelpüree oder Kartoffelsuppe. Selten schaffe ich es Bratkartoffeln oder Kartoffelpuffer zu machen. Wenn mir gar nichts einfällt und ich die nächsten Tage viel unterwegs bin, mache ich aus den Kartoffeln am liebsten Gnocchi mit Pesto. Die sind Vegan und ich kann sie wunderbar einfrieren. Wer mag, kann auch Parmesan mit dazu geben, dann sind sie allerdings nicht mehr vegan. 😉

Da meine Basilikumpflanze auf der Fensterbank recht üppig wächst, muss sie regelmäßig für ein schnelles Pesto herhalten. <Sorry Basil!> Bei der letzten Gnocchi-Zubereitung habe ich für euch mit geschrieben. 🙂 Hier nun also mein Rezept: 

Zutaten für vegane Pesto Gnocci:

ca. 450 – 500 g gekochte Kartoffeln
2-3 EL (ggf. mehr) Stärke 
Pesto  
20 g Cashewkerne
2 Hände voll frisches Basilikum
2 EL  Olivenöl
1 Zehe Knoblauch gehackt

Zubereitung: 

  • Kartoffeln kochen und ausdampfen lassen, auch gerne über Nacht – aber nur wenn ihr direkt am Morgen weitermacht

 

Das Pesto machen: 

1. Cashewkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Öl kurz anrösten, zur Seite stellen

2. Knoblauch schälen, hacken und ebenfalls in der Pfanne kurz anbraten

3. Cashews mit Knoblauch, Basilikum und Öl in einen Zerkleinerer geben oder mit dem Pürierstab bearbeiten.

4. gebt so viel Öl hinzu wie ihr benötigt. Manchmal sind die Cashews mehliger als gedacht oder man hat doch mit dem Basilikum übertrieben 😀 

5. Pesto mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Kartoffeln stampfen oder durch die Kartoffelpresse geben.

Gebt das Pesto sowie die Stärke löffelweise zu den gestampften Kartoffeln und vermischt dieses ordentlich.

Sollte der Teig an den Fingern kleben, gebt mehr Stärke hinzu, sollte er zu trocken sein, dann gebt vorsichtig etwas Öl hinzu.

Nehmt kleine Portionen des Teigs ab und rollt dies zu einer langen Rolle mit einem Durchmesser von ca 1 cm. Schneidet diese in ca. 1 cm breite Stücke und drückt auf jedes Stück eine Gabel auf. So bleibt später die Soße besser darauf hängen.

Im Anschluss die Gnocchi etwas trocknen lassen, oder gleich zubereiten. 😀    

Zubereitung der Gnocchi: 

 

in kochendes Salzwasser geben,

 

wenn sie oben schwimmen sind sie fertig.

Die Gnocchi halten sich eingefroren fast ewig, allerdings mag das Öl das nicht so sehr und verliert schnell seinen Geschmack, daher würde ich schätzen, dass man sie nach ca. 3 Wochen aufgebraucht haben sollte. 

Diese Gnocchi passen gut zu Tomatensauce (Ketschup geht auch), heller Rahmsoße, Öl, Käsesauce.. was ihr eben mögt und da habt. 

In meinem Gefrierfach immer wieder gern gesehen und wenn ich abends geschafft von Job und Uni nach Hause komme oft der Lebensretter in der Not.

Wie mögt ihr Gnocchi am liebsten? Habt ihr schon mal selbst gekochte Gnocchi mit Tomatensauce und Käse überbacken? So als flotten Auflauf? Für solche Tage an denen man eine extra Portion Käse braucht, auf jeden Fall einen Versuch wert. 🙂

Eat. Bake. Gnocchi-Love

Euer Big Fuchs 

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